Hier stehen ein paar Rezepte (48 Stk.), die wir als etwas besonderes bezeichnen würden und die auch funktionieren - wenn es hierzu Fragen gibt, dann bitte über Kontakt eine Anfrage starten.

1. bestes Rezept für Chutney - made in Oschatz (Sachsen):

 

  • Zutaten: 2 Tassen Rosinen, 2 Tassen gewürfelte Äpfel, 1 Tasse fein gewürfelte Zwiebeln, 3,5 Tassen Zucker, 1/4tel Tasse Salz, 400 ml Essig (10 %), 190 g klein gewürfelter Ingwer (geschält eingewogen), 100 g Senfkörner, 4 große gewürfelte Paprika, 6 große gewürfelte Tomaten
  • Alle Zutaten im Topf ca. 2 h kochen - hierbei ständig rühren.
  • Danach in Schraubgläser füllen und kopfüber abkühlen lassen. Im Kühlschrank sind diese Gläser lange Zeit haltbar.
  • Das Churtney ist besonders lecker auf z. B. Wurstbrot anstelle von Senf.

2. Fetacreme mit getrockneten Tomaten:

 

  • Zutaten: ca. 50 g getrocknete Tomaten, 1 Packung Patros Hirtenkräuter, 1 Packung Philadelphia Joghurt Frischkäse, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Öl, 1 EL Zitronensaft, Pfeffer, Chillipulver, Rosmarin, Thymian, Zucker
  • Die getrockneten Tomaten klein schneiden und im Mixer mit 1 EL Öl und zerbröseltem Feta so lange pürieren, bis es cremig ist. Frischkäse,  Zitronensaft, eine gepresste Knoblauchzehe und Gewürze zugeben und gut vermischen.

3. Rhabarberkaltschale:

 

  • Zutaten: 500 g Rhabarber, 0,5 l Wasser, 20 g Stärkemehl oder eine adäquate Menge Gelatine, 100 g Zucker, der Saft von einer halben Zitrone, 0,25 l Weißwein, 2 EL Sahne, 200 g Erdbeeren (od. anderes süßes Obst)
  • Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden. Ohne Flüssigkeit in einem Topf legen, Zucker drüber geben und zugedeckt ca. 30 min lang Saft ziehen lassen.
  • Das Wasser zugießen und den Rhabarber 15 Minuten kochen. Dann den Wein zugießen. Entweder jetzt die in etwas Wasser gelöste Stärke einrühren oder später die Gelatine dran machen.
  • Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken, die Sahne einrühren und kalt stellen.
  • Erdbeeren waschen, in Scheiben schneiden und in die Kaltschale rühren.

4. ein super Kürbiseintopf-Rezept:

 

  • Zutaten: 800 g Hokkaido-Kürbis, 600 g Karotten, 1 Zwiebel, 60 g Ingwer, 2 EL Butter, 1 l Gemüsebrühe, 500 ml Kokosmilch, 1 Zitrone, Salz, Pfeffer
  • Kürbis, Möhren, Ingwer und Zwiebel schälen und würfeln. Alles in der Butter andünsten.
  • Mit der Brühe aufgießen und in etwa 15 bis 20 min weich kochen.
  • Dann sehr fein pürieren, eventuell durch ein Sieb streichen.
  • Die Kokosmilch unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und noch einmal erwärmen.

5. Linseneintopf aus der Hammerhansel-Küche, am 26.2.22 leicht angepasst:

 

  • Zutaten: 500 g Linsen, 650 g Kassler, 3 Zwiebeln, 2 Möhren, 100 g Sellerie oder 2 Petersielienwurzeln, 100 g Soßenlebkuchen, 500 ml Gemüsebrühe, Salz, Zucker, Essig, Pfefferkörner

  • Die Linsen nach Packungsanleitung kochen, Kochwasser nicht wegschütten.

  • Das geriebene Gemüse in der Brühe kurz garen, 1 EL zerdrückte Pfefferkörner und ca. 2/3tel des gewürfelten Kasslers dazu geben und nach dem Garen den geriebenen Soßenlebkuchen in der Brühe auflösen, ggf. etwas Linsenkochwasser dazu nehmen, falls die Flüssigkeit nicht reicht. Gut rühren, damit der Soßenlebkuchen nicht anbrennt.

  • Die gewürfelten Zwiebeln leicht bräunen lassen, 1/3tel des Kasslers leicht anbräunen, mit 1 EL Zucker überstreuen, anschwitzen, mit 2 EL Essig ablöschen und das süß-saure Zwiebelgemisch an die Brühe geben.

  • Brühe und Linsen (mit dem Linsenkochwasser – ggf. vorher etwas abgießen und beiseite stellen, damit der Eintopf nicht zu dünn wird) zusammengießen, fertig.

6. lecker: Weihnachtsbolognese:

 

  • 50 g durchwachsenen Speck, 2 Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe fein würfeln
  • 200 g geschälte Petersilienwurzel (Ersatz: Pastinaken) in 1 cm große Würfel schneiden
  • 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Speck 3 min darin braten und herausnehmen
  • 400 g gemischtes Gehacktes im obigen Bratfett unter gelegentlichen Rühren 5 min bei starker Hitze braten, Zwiebeln, Knoblauch und Petersilienwurzeln (Pastinaken) zugeben und 3 min mit braten, dabei mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.
  • 2 TL Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten
  • mit 100 ml Rotwein ablöschen und fast vollständig einkochen
  • 1 Dose Pizzatomaten (425 g), max. 200 ml Wasser, den gebratenen Speck, 1 Zimtstange und 2 kleine Lorbeerblätter zugeben und bei mittlerer Hitze 30 min sanft gar kochen
  • zwischenzeitlich z. B. 300 g Makkaroni kochen, abgießen und mit der Weihnachtsbolognese servieren

7. Spaghetti mit Pilzbolognese:

 

  • Zutaten: 250 g Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 500 g Champignons, 1 Bund glatte Petersilie, 4 TL Öl, 2 TL Kräutersalz, 300 g saure Sahne, 2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, große Pfanne, 350 g Spaghetti
  • Zwiebeln würfeln und Knoblauch klein hacken, Champignons in feine Würfel schneiden, Petersilie hacken
  • 2 TL Öl erhitzen, darin Knoblauch und Zwiebeln ca. 10 min schmoren.
  • Zwiebel-, Knoblauchmasse an den Pfannenrand schieben, 2 TL Öl stark erhitzen und Champignons bei starker Hitze unter Rühren 3 bis 4 min anbraten.
  • Alles vermischen und mit Kräutersalz würzen.
  • Zwischenzeitlich die Spaghetti anfangen zu garen.
  • Saure Sahne in die Pfanne einrühren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, Petersilie unterrühren.
  • Die Bolognese zu den auf den Tellern liegenden, fertigen Spaghetti servieren.

8. Pasta mit Backofen-Pangasius:

 

  • Zutaten: 4 Pangasiusfilets (á 150 g), Limettensaft, Salz, 1 Zucchini, 200 g Schafskäse, 400 g Kirschtomaten, ein paar Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei), groben Pfeffer, 20 g Pinienkerne, 500 g Spaghetti
  • Den Fisch waschen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden, mit Limettensaft beträufeln und salzen.
  • Zucchini waschen, putzen, der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden.
  • Schafskäse in Würfel schneiden, Kirschtomaten und Kräuter waschen.
  • Fischstücke, Zucchini, Schafskäse und Kirschtomaten mit den Kräutern in eine Auflaufform geben mit Pfeffer bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35 bis 40 min garen.
  • Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten.
  • Die gekochten Spaghetti mit dem Fisch vermengen, auf Teller servieren und die Pinienkerne drüber geben.

9. Würstchenauflauf - made in GDR:

 

  • Zutaten: 375 g Makkaroni, Salz, 50 g durchwachsener Speck, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe,
    50 g Tomatenmark, 40 g Mehl, 0,25 l Fleischbrühe, 100 ml Kondensmilch, Paprika, Rosmarin, Öl, 4 Bockwürste, 125 g Schnittkäse
  • Die Makkaroni in Salzwasser garen, abspülen und abtropfen lassen.
  • Die Speckwürfel ausbraten.
  • Die Zwiebelwürfel und die zerdrückte Knoblauchzehe darin hellgelb rösten.
  • Tomatenmark und Mehl zugeben und durchbrutzeln lassen. Mit Fleischbrühe auffüllen, aufkochen lassen.
  • Die Kondensmilch zugießen und mit Salz, Paprika und Rosmarin würzen.
  • Eine feuerfeste Form mit Öl auspinseln, die gekochten Makkaroni einfüllen und die Tomatensoße darüber gießen.
  • Die Würste der Länge nach halbieren und sternförmig auf den Auflauf legen.
  • Die Käsescheiben über die Würstchen legen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei ca. 200 °C ca. 20 bis 30 min überbacken

10. Wildragout - made in Stendal (Sachsen-Anhalt) und von "Tim Mälzer" - eines der besten Rezepte

 

  • der Wildfond für das Ragout:
    • 400 g Suppengrün und 150 g Zwiebeln würfeln
    • 4 EL Öl in einem großen Bräter erhitzen, 1,5 kg klein gehackte Rehknochen und Fleischabschnitte darin bei starker Hitze 10 min lang dunkel rösten, obiges Suppengrün und die Zwiebeln hinzugeben und weitere 5 min mitbraten, 1 EL Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten
    • mit 250 ml Rotwein ablöschen und fast vollständig einkochen
    • erneut 250 ml Rotwein zugießen und wieder einkochen lassen
    • mit 2,5 l Wasser auffüllen und aufkochen
    • 1/2 Sternanis, 2 Nelken, 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 12 Pimentkörner und schwarzen Pfeffer hinzu geben
    • 2 h kochen lassen, zwischendurch mit einer kleinen Kelle abschäumen
    • letztendlich den Fon durch ein feines Sieb passieren und auf 1 l einkochen (ggf. dann noch etwas nachsalzen)
  • das Wildragout:
    • 1 kg Wildfleisch (z. B. Reh, Hirsch oder Wildschwein aus Keule) in 4 cm große Stücke schneiden
    • 12 Schalotten schälen und längs halbieren
    • 2 EL Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch in 2 Portionen rundherum je 4 min anbraten, salzen, pfeffern und herausnehmen.
    • Schalotten 2 min im Bratensatz braten, mit 1/2 TL Zucker bestreuen und karamellisieren. 1 EL Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten.
    • Mit 250 ml Rotwein ablöschen und zur Hälfte einkochen.
    • Fleisch, 250 ml Rotwein, 500 ml Wildfond, 4 Stiele Thymian und 2 Lorbeerblätter zugeben, aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze
      2,5 h schmoren, danach eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

11. Rheinischer Sauerkrauttopf mit gesottenem Schweinebauch:

 

  • Zutaten: 150 g weiße Bohnenkerne, 700 frischer Schweinebauch, 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, 1 getrocknete Chilischote, 1 Möhre, 1 dünne Lauchstange, 1 Stück Selerieknolle, 1 Zwiebel, 200 g Bauchspeck in feinen Scheiben, 400 g Kartoffeln, 2 EL Rapsöl oder Schweineschmalz, 2 Knoblauchzehen, 300 g dicke Bohnenkerne (Tiefkühlkost), 2 EL getrockneter Majoran, 500 g Sauerkraut, 1/2 Bund Petersilie, etwas scharfer Senf
  • Die Bohnenkerne über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Dann abgießen, in einem Topf mit Wasser (Bohnen müssen bedeckt sein) die Bohnen aufkochen.
  • Einige Minuten kochen lassen, dann Schweinebauch zugeben und zwischen die Bohnen betten. Lorbeerblätter, ausreichend Salz, Pfeffer zugeben und die entkernte und zerkrümelte Chilischote. Bei kleiner Hitze eine gute Stunde sanft garziehen, keinesfalls kochen lassen. Die Bohnen sollen weich sein, dürfen aber nicht zerfallen. Das Fleisch sollte butterzart sein.
  • In der Zwischenzeit Möhre, Lauch, Sellerie und Zwiebel schälen und in halbzentimeterkleine Würfel, den Speck in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. In einem großen Topf Öl erhitzen, den Speck darin ein wenig anrösten.
  • Dann die Wurzelgemüse zufügen, auch den zerdrückten Knoblauch. Kartoffeln und Dicke Bohnenkerne in den Topf geben und den zwischen den Fingern zerrebbelten Majoran unterrühren. Alles mit Bohnenbrühe knapp bedecken und zugedeckt 20 Minuten garen.
  • Erst dann, wenn die Kartoffeln weich sind, das zerzupfte Sauerkraut und die weißen Bohnenkerne untermischen. Jetzt alles miteinander gut 10 Minuten leise köcheln, evtl. noch mehr Brühe angießen, damit die Gemüse schwimmen.
  • Die Petersilie feingehackt unterrühren und alles nochmals abschmecken.
  • Den Eintopf im tiefen Teller servieren, den Schweinebauch in Scheiben schneiden und oben auflegen. Darauf einen Klecks Senf geben.

12. nach diesem Rezept haben wir selbst lange gesucht: sehr gute Königsberger Klopse:

 

  • Zutaten für das Fleisch: 250 g Hackfleisch vom Rind, 250 g Hackfleisch vom Schwein, 1 eingeweichtes Brötchen, 1 große Zwiebel, 2 Eier, 2 EL Paniermehl, Salz, Pfeffer, 1/4tel Tube Sardellenpaste (ca. 20 g)
  • Zutaten für die Brühe: 1 l klare Fleischbrühe, Salz, 1 große Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 3 Pimentkörner, 3 Pfefferkörner
  • Zutaten für die Sauce: 3 EL Butter oder Margarine, 2 EL Mehl, 1 EL Zucker, 1,5 EL Zitronensaft, 0,5 l oder mehr von der Brühe (in der die Klopse gegart worden sind), 1/8tel l Sahne, ein paar Kapern, 1 Eigelb, Salz, Pfeffer, 1 kleines Bund Petersilie
  • Klopse: Aus dem Hackfleisch, dem ausgedrückten Brötchen und der klein gehackten Zwiebel, sowie mit zwei Eiern, etwas Salz, Pfeffer und nach Bedarf mit der Sardellenpaste einen geschmeidigen Fleischteig kneten. Diesen mit dem Paniermehl binden. Aus der Teigmasse Klopse formen.
  • Brühe: Die klein gehackte Zwiebel und die Gewürze in die Brühe geben. Brühe erhitzen und nachsalzen. Die Klopse in die Brühe geben und 10 min kochen. Dann das Lorbeerblatt, die Piment- und Pfefferkörner herausnehmen. Die Klopse noch weitere ca. 10 min gar ziehen lassen. Dann herausnehmen und die Klopse abgedeckt warm stellen.
  • Kapernsauce: Margarine oder Butter erhitzen. Das Mehl darin anschwitzen und mit der Brühe unter Rühren ablöschen. Die abgetropften Kapern und die Sahne hinzugeben. Die Sauce nun nicht mehr kochen lassen. Diese mit Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Anschließend ein Eigelb zum Binden bzw. Verfeinern (Legieren) in die Sauce einrühren. Die Klopse hineinlegen und mit der Petersilie garnieren.

13. jährlich einmal: Polnische Soße bzw. Weihnachtssoße:

 

  • Zutaten: 600 g Rauchfleisch, 0,75 kg Petersilienwurzel (in nicht zu dünnen Scheiben), 10 Stk. Zwiebeln, 6 bis 7 Pack Soßenpfefferkuchen, 6 bis 7 Flaschen Doppelcaramel, Rotwein (z. B. Syrah), Salz, Essig, Zucker, Lorbeerblätter, Piment, 100 g Butter, viele Weißwürste bestenfalls in schlesischer Art (ungebrühte Weißwürste [die nicht am Tag des Kaufs verarbeitet/verzehrt werden, müssen eingefroren werden]) und einen großen Topf
  • Rauchfleisch mit 2 bis 5 Lorbeerblättern (je nach Größe) und 10 bis 15 Pimentkörnern in den zu 1/4tel bis max. zu 1/3tel mit Wasser gefüllten Topf geben. Dieses muss ca. 2,5 Stunden leise köcheln.
  • Nach ca. einer Stunde werden die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln in den Topf gegeben. Hinweis: Die Zwiebeln werden mit gekocht bis sie quasi zerkocht sind. Nach einer weiteren Stunde werden die rohen (bzw. gefrorenen) Petersilienwurzeln in die Brühe gegeben. Im Gegensatz zu den Zwiebeln sollten die Petersilienwurzeln nicht zerkochen sondern nur einigermaßen weich sein.
  • Während die Brühe kocht, werden die Soßenpfefferkuchen in eine Schüssel gebrockt oder mit einer Küchenmaschine gerieben. Darauf kommen zwecks Aufweichen des Soßenpfefferkuchens 3 bis 4 Flaschen Doppelcaramel.
  • Ist das Rauchfleisch nach ca. 2,5 Stunden weich, wird es aus der Brühe genommen. Dieses kann nun als Zwischenmahlzeit gegessen werden.
  • Nun kommt an die Brühe der aufgeweichte Soßenpfefferkuchen, weitere 3 bis 4 Flaschen Doppelcaramel, ca. 300 ml Rotwein, ca. 50 ml Essig (Essig vorsichtig dosieren), eine reichliche Prise Salz, die Butter und etwas Zucker. Dieses wird nun aufgekocht. Damit der Soßenpfefferkuchen nicht anbrennt, muss sehr oft gerührt werden.
  • Geschmacklich wird das Ganze mit den vorgenannten Zutaten angepasst. Die Soße muss leicht süßlich, aber auch würzig schmecken.
  • Letztendlich werden zum Ziehen 14 bis 16 Weißwürste in die Soße gegeben. Hierbei nicht kochen!
  • Zur Soße gibt es Sauerkraut und Kartoffeln - lieber ohne Kartoffeln, dafür mehr Würste und Soße - das Sauerkraut ist aber wichtig.
  • Was nicht geschafft wird: Die Soße kann wunderbar mit den fertig gegarten Würsten eingefroren werden.

14. Das beste Rezept für Sauerbraten:

 

  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Hüfte, reicht knapp für zweimal Essen für Vier
  • Tunke: 4 Zwiebeln, 2 Möhren, 200 ml Rotweinessig (6 % Säure), 400 ml Brühe (ein Becher Rindfleischbouillon von Knorr - ist eigentlich für 500 ml), 3 Lorbeerblätter, 3 Nelken, 1,5 TL Pefferkörner, einige Wacholderbeeren, Zwiebeln und Möhren in Würfel schneiden und alles zusammen aufkochen lassen, dann abkühlen lassen und über das gesalzene und gepfefferte Fleisch kippen (Fleisch muss ringsherum mit Soße bedeckt sein), 2 bis 3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen
  • Zubereiten: Fleisch aus der Tunke nehmen und gründlich trocken tupfen, 3 EL Rama oder Butterschmalz ordentlich in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin schön anbraten, wenn Fleisch fertig angebraten, dann Fleisch kurz raus und Tunke in den Bräter und den Bratenabsatz damit abweichen, dann den abgedeckten Bräter bei 180 °C ca. 2 h im Ofen lassen (nicht mehr als 180 °C damit Fleisch nicht trocken wird)
  • Finale: Bevor das Fleisch fertig ist, 100 g Soßenkuchen reiben, in 300 ml heißem Wasser (keine weitere Brühe, das schmeckt sonst komisch) auflösen bzw. quellen lassen. Dazu 2 bis 3 EL Honig geben. Die Soße aus dem Bräter durch ein Sieb streichen, die Pfefferkuchensoße dazu geben, 50 g Rosinen dazu und die Soße mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Dann das Fleisch aufschneiden. Das Fleisch zurück in die Soße legen und warm halten – nicht kochen (sonst wird das Fleisch zäh).
  • Nur das Aufschneiden, was auch gegessen wird, den Rest im Stück einfrieren, beim Auftauen nur Erhitzen und nicht kochen, Fleisch vor dem Servieren aufschneiden und noch einmal kurz in die Soße geben.

15. einfach und schnell: Paprika Hackbraten:

 

  • Zutaten: 2 Brötchen, 1 kleine rote Paprika, 500 g gemischtes Hackfleisch, 1 Ei, 2 TL Senf, ca. 250 ml. Rahmenbratensoße (z. B. von Knorr), 1 bis 2 EL Créme fraiche
  • Brötchen einweichen, Paprikaschote halbieren und entkernen, waschen und würfeln
  • Hackfleisch, Ei, ausgedrücktes Brötchen und Paprikawürfel vermischen, mit Salz, Pfeffer und 1 TL Senf würzen
  • Teig zu einem Braten formen (Brotform) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Quasi in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei 200°C ca. 60 min garen
  • Die Rahmenbratensoße mit Créme fraiche und dem restlichen Senf verfeinern

16. auch einfach: Zucchini -Schwarzbrot-Tomaten-Fleischwurst-Auflauf:

 

  • Zutaten: 4 bis 6 eher dicke Schwarzbrotscheiben, zwei Zucchini, 4 bis 6 große Tomaten, ca. 350 g Fleischwurst, 250 g Reibekäse
  • Die Tomaten in Scheiben schneiden, das Schwarzbrot und die Zucchini grob würfeln, die Fleischwurst nicht ganz so grob würfeln.
  • In eine große Auflaufform die Hälfte der Zucchini, des Schwarzbrotes, der Fleischwust und der Tomaten geben, dann die andere Hälfte der Zucchini, des Schwarzbrotes, der Fleischwurst und den Rest der Tomaten geben.
  • Oben drauf kommt der Reibekäse.
  • Das Ganze muss im Backofen für ca. 40 min bei 200°C "reifen". Letztendlich muss der Reibekäse zerlaufen und die Flüssigkeit in der Auflaufform leicht bläseln.

17. Fruchtige Paprikapfanne:

 

  • Zutaten: 4 bis 5 Paprikaschoten, 1 Knoblauchzehe, 100 g Pinienkerne oder Mandelstifte (besser Pinienkerne), 100 g Sultaninen, 4 EL Olivenöl, 1 EL Balsamicoessig, 4 bis 5 Stängel frische Petersilie, Salz, Pfeffer
  • Den gewaschenen Paprika vierteln und quer in längliche Stücke schneiden.
  • In einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett die Pinienkerne oder Mandelstifte anrösten bis sie leicht angebräunt sind.
  • Die Sultaninen kurz waschen und dann in Wasser einweichen.
  • In einer größeren Pfanne (oder Wok) das Olivenöl erhitzen und die klein gehackte Knoblauchzehe darin schwenken, dann den Paprika hinzugeben und ca. 2 min kräftig braten. Den Pfeffer und das Salz hinzugeben.
  • Anschließend die leicht gequollenen Sultaninen und den Essig in die Pfanne/den Wok geben und alles mit einem Deckel auf kleiner Flamme 10 min ziehen lassen.
  • Abschließend die gerösteten Pinienkerne/Mandelstifte hinzugeben, alles locker mischen und mit frischer Petersilie bestreuen.
  • Als Standalone, zu Kurzgebratenen oder als Vorspeise. Passt gut zum Sommer bzw. zur Erntezeit des eigenen Paprikas.

18. Rote Beete nach Uromas Art:

 

  • Rote Beete mit einer Bürste säubern. Dann bei starker Hitze in kochendes Wasser legen (je 1 l Wasser einen TL Salz) und bei schwacher Hitze weich kochen (ca. 40 bis 45 min). Danach aus dem Wasser nehmen, mit kalten Wasser übergießen und Haut „abschieben“ (löst sich sehr gut nach dem Abschrecken). Danach die rote Beete in Scheiben schneiden (nicht zu dünn).
  • Je Glas vorbereiten: 5 g Meerrettich (grob gewürfelt), 3 Pfefferkörner, wer es mag: 2 Gewürznelken, etwas Kümmel (ist möglich, mache ich nicht), 5 Pimentkörner, 1 Lorbeerblatt
  • Tunke: 0,75 l Wasser, 0,25 l 10%iger Essig (eher weniger als mehr), 100 g Zucker, 40 g Salz
  • Zwiebeln in Scheiben schneiden (für 6 Gläser ca. 5 mittelgroße Zwiebeln) – nicht zu dünn schneiden.
  • In Gläser schichten – zwei Scheiben rote Beete, eine Scheibe Zwiebeln, usw.
  • 30 min bei 98 °C einkochen (nicht kochen!). Beim Einkochautomaten ca. 90 °C einstellen und durch Betätigen des Temperaturreglers das Kochen immer wieder beenden.

19. Pfefferminzlikör:

 

  • Zutaten: 0,7 l Korn (36%iger, regionale Produkte!), 80 g Pfefferminze, 20 g Zitronenmelisse, wer es mag: etwas Zitronenschale, 100 g Zucker
  • Pfefferminzblätter und Melisseblätter waschen sowie die Zitronenschale in den Korn geben. Zucker dazu geben und schütteln.
  • 6 bis 7 Tage ruhen lassen
  • Vorfiltern, Nachfiltern, in Flaschen abfüllen, fest verschrauben und von Zeit zu Zeit schmecken lassen.

20. Stachelbeerlikör:

 

  • Zutaten: 1 l Schnaps (40%iger), 0,9 kg reife und weiche Stachelbeeren (Stil und Blüte entfernen), 235 g weißer Kandiszucker, 1 Zimtstange, 3 Nelken
  • Alle Zutaten in einer Flasche/Glas verkorkt/verschraubt ansetzen und 8 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Während dieser Zeit alle paar Tage das Gefäß gut schütteln.
  • Nach dieser Zeit den Likör filtern, z. B. mit Sieb vorfiltern und dann mir einem sehr feinmaschigen Filter nachfiltern, so dass der Likör schön klar ist.
  • Den fertigen Likör in Flaschen abfüllen, fest verschließen und noch ca. 4 Wochen kühl stehend lagern.
  • Der Alkoholgehalt beträgt ca. 18 %.
     

21. Stundenfleisch für 8 bis 10 Personen:

 

  • Zutaten: 1,5 bis 2 kg ausgelöster Schweinenacken, 3 mittelgroße Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 3 Dosen (à 850 ml) Champignons, Salz, Pfeffer, 400 g bis 500 g Schmand oder Créme fraiche, 400 g bis 500 g Schlagsahne, 1 l Tomaten Ketchup, 1 Glas Letscho

  • Fleisch in ca. 1,5 kg dicke Scheiben schneiden und flach klopfen. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauch halbieren und einen großen Bräter damit ausreiben. Pilze gut abtropfen lassen.

  • Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen. Den Boden des Bräters mit ca. 3 Fleischscheiben auslegen. Je ca. 1/4tel Zwiebeln und Pilze darauf verteilen. Schmand und Sahne verrühren. Davon ca. die Hälfte über das Fleisch gießen, sodass es vollständig bedeckt ist. Danach wieder eine Schicht Fleisch, Zwiebeln und Pilze drauf legen. Diese Schicht mit der Hälfte Ketchup bedecken. Fleisch-Zwiebel-Pilz-Schichten wiederholen und im Wechsel mit Rest Sahne bzw. Ketchup bedecken.

  • Übriges Fleisch drauf legen und mit Letscho übergießen. Alles zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 2,5 Stunden backen.

22. Stockbrot:

 

Was für Stöcke?: Ca. 2 cm im Durchmesser und ca. 120 cm lang, Rinde dort entfernen, wo das Stockbrot (schön dünn) drumgewickelt wird. Für den Grill sind natürlich auch kürzere Stöcke sinnvoll.

 

süß:

  • Zutaten: 520 g Mehl, 30 g frische Hefe, 80 g Zucker, 250 ml lauwarme Milch, 100 g Butter, 1 Eigelb,

  • Zubereitung: 500 g Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung schieben, Hefe hineinbröckeln, mit etwas Zucker bestreuen, mit etwas Milch verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 min gehen lassen. Restliche Milch, übrigen Zucker, Butter und Eigelb unter den Teig kneten und weitere 30 min gehen lasse

 

herzhaft einschl. einer Tomatensoße:

  • Zutaten: eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe, 2 El Olivenöl, 1 EL Zucker, 2 EL Tomatenmark, 1 Packung (500 g) passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, 320 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 150 g Quark, 100 ml Milch, 100 ml Pflanzenöl, 3 EL gemischte, gehackte Kräuter (Oregano, Thymian oder Rosmarin)

  • Zubereitung Tomatensoße: Zwiebeln und Knoblauch abziehen, Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und Knoblauch zerdrücken. Beides in heißem Öl anbraten, mit Zucker bestreuen und leicht bräunen lassen. Tomatenmark und Tomaten zufügen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Zubereitung Teig: Mehl, Backpulver, Salz, Quark, Milch, Pflanzenöl und Kräuter schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

  • Stockbrot am Rand des Lagerfeuers oder am Rand des Grills ca. 10 bis 15 min zubereiten, Soße auf dem Grill in einer feuerfesten Form erwärmen oder warmhalten und zu dem Stockbrot serviere

23. Ketchup:

 

  • Zutaten: 1 TL Pimentkörner, ½ TL Zimt, 2 Sternanis, ½ TL Gewürznelken, ½ TL edelsüßes Paprikapulver, ½ TL rosenscharfes Paprikapulver oder etwas Chili, ½ TL Ingwerpulver, 2 Lorbeerblätter, 2 kg reife Tomaten (Blüte raus geschnitten), 3 rote Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 100 g Zucker, 75 ml Rotweinessig, Salz, Schwarzer Pfeffer (bei mehr Tomaten die Zutatenmenge entsprechend anpassen)

  • Tomaten waschen, Blüte raus schneiden und stückeln, Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden und mit den Gewürzen ca. 45 min kochen

  • pürieren und dann die Tomatenmasse durch ein Sieb streichen

  • Zucker und Rotweinessig dran geben und noch weitere ca. 60 min kochen (bis gewünschte Konsistenz erreicht ist), mit Salz und Pfeffer fein abschmecken

  • Heiß in sterile Flaschen geben, geöffnete Flaschen sind ca. 6 Wochen haltbar, ungeöffnete Flaschen halten ca. 6 Monate (jeweils im Kühlschrank)

24. Putengulasch:

 

  • Zutaten: 850 g Putenbrust, 400 g Champignons, 200 g Lauchzwiebeln, 30 g Butterschmalz, 30 g Mehl, 125 ml Weißwein, 100 g Sahne, 400 ml Gemüsebrühe + 200 ml Gemüsebrühe, Petersilie

  • Putenfleisch in Stücke schneiden, Champignons putzen und halbieren, Lauchzwiebeln in Stücke schneiden,

  • Butterschmalz erhitzen, Putenfleisch und Champignons anbraten und mit Pfeffer würzen, Fleisch+Champignons mit Mehl bestäuben und unter Rühren anschwitzen und mit den 200 ml Gemüsebrühe mehrmals ablöschen (ca. 2 bis 3 mal)

  • Wein und die 400 ml Brühe angießen, Zwiebeln hinzufügen und ca. 10 min köcheln lassen

  • Sahne dran und aufkochen lassen, dann Petersilie dran, servieren, reicht so, ggf. mit Kroketten

25. Ente nach Niedrigtemperatur (z. T. aus Chefkoch.de):

 

  • Zutaten: 1 Ente (mit 1900 g getestet, mit 2700 g soll es auch so gehen), 2 Äpfel, 4 Scheiben Weißbrot, 1 Zwiebel, 1 Bund Petersilie, Knoblauch, Pfeffer, Salz, 1 Ei, Orangensaft, Creme fraiche

  • Füllung: die Äpfel, die Weißbrotscheiben, die Zwiebel, den Knoblauch, die Petersilie klein schneiden und mit dem Ei vermischen

  • die Ente säubern, trocken tupfen, den Hals und die Flügelspitzen abschneiden, Bürtzel entfernen (wegen den Fettdrüsen, die den Geschmack des Fleisches bitter machen)

  • innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen, die Füllung in die Ente füllen, mit Rouladennadeln vorn und hinten verschließen

  • die Ente mit der Brust nach unten in den Bräter legen, den Hals und die Flügelspitzen daneben legen (für eine gute Soße), bei 220 °C 30 min offen im Ofen braten

  • dann mindestens 7 h bei 80...85 ° C offen im Ofen lassen – dabei völlig in Ruhe lassen und ab und zu mal schauen, ob die Temperatur noch passt

  • wenn fertig, dann mit dem Rücken nach unten in den Bräterdeckel auf den Rost legen und 30 min bei 225 °C die Brust braten lassen (Vorsicht: darf nicht verbrennen), zwischenzeitlich die Bratensoße in den Fetttrenner geben und mit dem Hals und den Flügelteilen etwas kochen lassen, Hals und Flügetlteile raus nehmen, zur Soße etwas Orangensaft und ein bis zwei EL Creme fraiche geben, gut würzen und noch einmal aufkochen lassen,

  • Tranchieren: Ente auf dem Rücken liegen lassen, Hinterkeulen ausschneiden, erst einmal nicht das Gelenk durchtrennen, so liegt die Ente stabiler, dann das V am Vorderteil nachführen und dann die Brust entlang der Rippchen vorsichtig abschneiden, dabei die Vorderkeulen einfach dran lassen (Anteilung gibt es auf chefkoch.de)

  • wieder warm machen falls nötig (z. B. nach dem Einfrieren): bei 150...180 °C für ca. 0,5 h in den Ofen

26. Feldsalat (z. T. aus Ratskeller Heilbronn, Youtube):

 

  • Zutaten: Feldsalat für 4 Personen, Cocktailtomaten, Speck in Scheiben, 2 Toastbrotscheiben, zur Garnitur Schnittlauch, Balsamico-Essig, Olivenöl

  • Toastbrot würfeln, Olivenöl in die Pfanne geben und vorerhitzten, dann Toastbrotwürfel in Pfanne geben und bei eher niedriger Hitze rösten

  • Speckscheiben in einer leicht geölten, vorerhitzten Pfanne ausbraten

  • Feldsalat und Tomaten auf den Teller geben, Balsamico und Olivenöl darüber geben, sowie die Rösties und Speckstreifen darüber geben

27. Suppe Grüne Thaicurryschaumsuppe (z. T. aus Ratskeller Heilbronn, Youtub):

 

  • Zutaten: 2 Liter Kokosmilch (cremig), 3 Zwiebeln, Weißwein, 1 El. Gelbes Currypulver, Zucker, Salz, Saft einer Orange und einer Zitrone, 1 El. Paprikapulver Edelsüß, 3 Stangen Zitronengras (halbieren und mit Fleischklopfer leicht aufklopfen), 1 El. grüne Currypaste, Weißwein

  • Zwiebeln klein würfeln und anbraten, Currypulver, Paprika und Currypaste an die Zwiebeln geben und mit Wein ablöschen und reduzieren, ca. zweimal reduzieren und mit Wein ablöschen

  • die Kokosmilch und das Zitronengras drangeben und ca. 0,5 h einreduzieren lassen, vor dem Servieren das Zitronengras wieder rausnehmen, ggf. mit Zucker und Salz abschmecken und die noch nicht verkochten Zwiebeln pürieren

28. Kalbsgeschnetzeltes mit Möhrengemüse und Kartoffelpuffer (z. T. aus Ratskeller Heilbronn, Youtube):

 

  • Zutaten:
    für Möhrengemüse: 800 g Möhren in Scheiben schneiden (ca. 2 bis 3 Mal so dick, wie ein Zwei-Euro-Stück), zwei Zwiebeln, 0,5 l Gemüsebrühe, Basilikum
    für Kartoffelpuffer: 1 kg geriebene Kartoffeln, 1 bis 2 geriebene Zucchini, Zucker und Salz, 2 Eier
    für Kalbsgeschnetzeltes: 800 g Kalbsgeschnetzeltes, grüner eingelegter Pfeffer, 250 ml Sahne zum Kochen, Basilikum, 0,5 l Fleischbrühe, Branntwein, Wein

  • Möhrengemüse: 2 Zwiebeln in Butter anschwitzen, Möhren dazu geben und kurz anrösten, Gemüsebrühe dran geben und leicht köcheln lassen, Basilikum frisch zum Schluss

  • Kalbsgeschnetzeltes: Fleisch anbraten und aus der Pfanne nehmen, 2 Zwiebeln im Bratenfett anbraten, mit Branntwein und Wein ablöschen, Grüner Pfeffer dazu, Kochsahne dazu geben, Fleischbrühe dazu geben, Fleisch dazu geben und leicht köcheln lassen

  • Kartoffelpuffer: an die geriebenen Kartoffeln eine Prise Salz und Zucker geben, Saft gehen lassen und dann die Masse ausdrücken, zwei Eier an die ausgedrückte Masse geben und die Stärke dran geben, in einer heißen Pfanne flache Fladen schön braten lassen (in Olivenöl), ggf. die Fladen in einer auf 100°C vorgeheizten Röhre auf Backpapier zwischenlagern

29. Schoko-Lavacake (z. T. aus Ratskeller Heilbronn, Youtube):

 

  • Zutaten: 190 g geschmolzene Schokoladen-Kuvertüre, 160 g Butter, 5 Eier, 150 g Zucker, 110 g Mehl, für Kirschsoße: 1 Glas Kirschen, Mondamin oder Stärke, 4 El. Zucker

  • Die Zutaten in der oben stehende Reihenfolge verrühren

  • Masse in z. B. Muffinformen geben (max. 2/3tel gefüllt), Muffinformen leicht klopfen, damit die Luft „rausgeht“ und für 13 min in den bei 190°C, Umluft vorgeheizten Ofen stellen

  • Kirschsoße: Kirschen abgießen, dabei das Fruchtwasser auffangen, 4 El. Zucker in einer Pfanne karamellisieren, ca. die Hälfte des Fruchtwasser dran geben und mit Mondamin oder Stärke eindicken – dabei aufpassen, dass dieses bei mehr als 60°C erfolgt, also Pfanne schön anheizen – dann die restliche Soße und die Kirschen dran geben, ggf. noch etwas Mondamin/Stärke ergänzen

30. Mediterraner Nudelsalat:

 

  • Zutaten: 400 g Spiralnudeln, Salz, 1 EL Kapern, 80 g getrocknete Tomaten in Öl, 2 EL grüne Oliven (ohne Stein), 1 Zucchini, 1 kleine BIO-Zitrone, 6-7 EL Öl, 300 g Kirschtomaten, 2 EL Balsamico-Essig (5 %), 2 EL Zitronensaft, 2 TL Senf, Pfeffer, Zucker, 50 g Rucola

  • Nudeln kochen, abschrecken und abtropfen lassen

  • Kapern sehr fein hacken, getrocknete Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden, Oliven hacken (nicht so klein wie die Kapern), Zucchini und Zitrone waschen und in Scheiben schneiden

  • Zucchini und Zitrone in 2 EL ÖL von beiden Seiten anbraten, mit den Nudeln, Kapern, Tomaten und Oliven mischen, Kirschtomaten waschen, abtropfen lassen, halbieren bis vierteln und unterheben

  • Essig, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker verrühren, die restlichen max. 4 bis 5 EL Öl darunterschlagen (ggf. weniger, falls z. B. die Nudeln schon in Öl geschwenkt sind), Dressing unter den Nudelsalat mischen, Rucola waschen, kleiner zupfen und unterheben

  • dazu Lachs oder Garnelen

31. Puten Gyros:

 

  • Zutaten: 600 g Putenschnitzel in Streifen schneiden, 1 große Zwiebel in Streifen schneiden, 100 ml Olivenöl, 3 TL Paprika edelsüß, 2 TL Oregano, 2 TL Thymian, 1 TL Salz, 1 TL Kreuzkümmel, 1 Prise Pfeffer, 2 Knoblauchzehen gepresst, 1 EL Zitronensaft, 1 TL scharfer Senf

  • Olivenöl in eine ausreichend große Schüssel mit den Kräutern, Gewürzen, Zitronensaft, Senf, Knoblauch geben und gut vermischen

  • Putenfleisch und Zwiebeln dazu, zugedeckt mindestens 3 h besser über Nacht ziehen lassen

  • Pfanne ohne Öl anheizen, alles (ggf. portionsweise) anbraten, fertig

32. Bierbrauerfleisch:

 

  • Zutaten: 1 kg Schweinekamm, 300 g Wurzelgemüse, Salz, Pfeffer, 1 Knoblauchzehe, 4 Pimentkörner, 2 Lorbeerblätter, 1 TL Senf, 1 EL Tomatenmark, Margarine bzw. ÖL, Fleischbrühe, 1 Fl. Schwarzbier (besser hälftig: Schwarzbier und Doppelkaramell, sonst wird es zu bitter)

  • Schweinekamm salzen und pfeffern, in Margarine oder Öl scharf anbraten

  • Wurzelgemüse in Würfel schneiden und zum Fleisch geben, schmoren lassen, ca. 6 min

  • Fleisch heraus nehmen, Tomatenmark an das Wurzelgemüse geben, anbraten und zwei...dreimal mit der Brühe ablöschen

  • Senf, Knoblauch und die Gewürze dazu geben und mit Bier auffüllen

  • im Ofen bei 180°C eine Stunde lang schmoren lassen

33. Burger:

 

  • Zutaten: 2 Scheiben Brot ohne Rinde, 1*Zwiebel gehackt, 1*Zwiebel in Scheiben, Salz, Pfeffer, 2 TL Thymian oder Majoran, 2 EL Worcestershire-Sauce, 500 g mageres Rinderfaschiertes, Olivenöl, Cheddar-Scheiben (für 6 Burger ist das Doppelte nötig), Römersalat, saure Gurken (bestenfalls Scheiben)

  • Das Brot mit Wasser befeuchten, ausdrücken und in eine Schüssel krümeln. Mit der gehackten Zwiebel, Salz und Pfeffer, Thymian oder Majoran, Worcestershire-Soße und dem Faschierten zu einem glatten Teig verarbeiten, in Portionen in die Form verteilen (fest andrücken in z. B. Moesta-BBQ 10361 - BurgerPresse No. 1).

  • Die Patties von jeder Seite 4 min anbraten, dann nochmal von jeder Seite 2 min braten, dann warm stellen (müssen durch sein).

  • Wenn die Patties fertig sind, den Cheddar darauf legen und kurz in den Ofen bei 150 °C geben und schauen, dass der Käse zerläuft.

  • Wenn die Patties (fast) fertig sind, die Burgerbrötchen im Toaster toasten, auf die untere Hälfte (in der Reihenfolge) Burgersoße, Römersalat, Gewürzgurke, Zwiebelscheiben, dann Pattie mit Käse geben, dann das obere Burgerbröchten (welches mit scharfer Tomatensoße bestrichen ist) auf den Pattie legen.

34. Asia Nudelsalat mit Chinakohl:

 

  • Zutaten: die Menge der Zutaten ist für 2 Packungen chinesische Eiernudeln-Geschmacksrichtung Huhn (also die fertigen Mischungen, die Zutaten bei mehr Packungen entsprechend anpassen), 1 Chinakohl, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 4 EL. Sonnenblumenkerne, ½ Tasse Öl, 4 El. Zucker, 4 El. Essig

  • Chinakohl in Streifen schneiden und Frühlingszwiebeln fein schneiden

  • die trockenen Nudeln in der Hand zerbröseln und mit 333 ml kochenden Wasser übergießen, ca. 3 bis 4 min weichen lassen dabei oft rühren, restliches Wasser abgießen (falls noch welches vorhanden)

  • Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen (gern auch weniger Mandeln als bei den Zutaten steht) und alles in einer Schüssel gut durchmischen

  • Essig, Öl, Zucker, Gewürze (die Gewürze aus den Packungen) gut durchmischen und über den Salat geben

  • ca. 4 h ziehen lassen

  • vor dem Essen kurz in der Mikrowelle bis lauwarm erwärmen...oder eben kalt essen

35. Stachelbeer-Chutny:

 

  • Zutaten: 1000 g Stachelbeeren, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 4 cm Ingwer, 2 Tl. Öl, 2 Tl. Thymian, 2 Tl. Senfkörner, 1 Tl. Chiliflocken, 400 g brauner Zucker, 400 ml Weißweinessig, Salz, Pfeffer

  • Stachelbeeren gründlich waschen, Stiele und Blütenansätze abschneiden

  • Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln

  • Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer kurz anschwitzen, restliche Zutaten (außer Pfeffer und Salz) dazugeben und unter Rühren aufkochen lassen, bei geringer Hitze und gelegentlichen Rühren mindestens 25 min. einkochen lassen (sollte etwas sämig werden)

  • mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann sofort in sterile Gläser füllen

36. Schnelle Asia-Pasta:

 

  • Zutaten: 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 kleiner Brokkoli, 1 Möhre, 1 Paprika, 1 rote Chilischote, 30 g Ingwer, 2 EL Rapsöl, 2 TL Currypulver, 375 g Mie-Nudeln, 3 EL Sojasauce, 1 Biolimette

  • Frühlingszwiebeln waschen, in Ringe schneiden, Brokkoli in Röschen teilen, Möhre schälen und in Scheiben schneiden, Paprika und Chili entkernen und in Würfel schneiden, Ingwer schälen und fein hacken

  • Öl im Topf erhitzen, Ingwer, Hälfte der Frühlingszwiebeln, Möhren, Brokkoli dazu geben und kurz anbraten, Currypulver kurz mitrösten, 1,2 l Wasser zugeben und alles ca. 5 min köcheln lassen

  • Nudeln, Sojasauce zugegeben und ca. 2 Minuten köcheln lassen, Topf von der Hitze nehmen, Paprika und Chili unterheben, Frühlingszwiebeln darüber streuen und mit Limettenspalten servieren

37. Bunter Nudelauflauf:

 

  • Zutaten: 500 g Nudeln (Makkaroni), 2 große Tassen gekochtes Wurzelwerk (ca. 2 Möhren, ca. 1,5 Petersilienwurzeln oder Sellerie, beides halbe oder ganze Scheiben, eine halbe Stange Lauch - auch Scheiben), 2 große Tassen Wurst- oder Fleischwürfel (z. B. Kassler und/oder Fleischwurst), 2 Eier, Salz, Pfeffer, Muskat, 100 g geriebener Käse, ca. 350 ml Kräuterbrühe, 60 g Semmelbrösel, 30 g Butter für Flöckchen

  • Nudeln bissfest kochen, dann mit dem kalt abgespülten Gemüse (ca. insgesamt 15 min in kaltem Wasser aufgesetzt und davon ca. 5 min gekocht) und den Wurst- oder Fleischwürfeln in einer Auflaufform vermischen

  • Eier, Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen, Käse unterrühren und alles mit der Brühe mischen. Über das Gratin gießen. Semmelbrösel obenauf verteilen und alles mit Butterflöckchen besetzen.

  • Das Gratin für eine gute halbe Stunde in den 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen, bis die Kruste goldbraun geworden ist.

38. Lendensuppe:

 

  • Zutaten: 1 kg Schweinelende (oder Kotelettfleisch), 1 Glas Silberzwiebeln, 1 Dose Ananas (Stücke), 2 Dosen ganze Champignons (kleine Köpfe), ½ Flasche Ketchup, 2 EL Chilisauce, 2 EL Paprikapulver, 1 EL Currypulver, 1 EL klare Brühe (Granulat als Würze), 1 rote und 1 grüne Paprika, saure Sahne

  • Lende in Streifen schneiden, anbraten

  • alle Zutaten dazu schütten (Silberzwiebeln, Ananas, Champignon mit Saft) und langsam köcheln lassen

  • auf den Teller nach Bedarf saure Sahne dazu

39. (einfacher) Nudelsalat:

 

  • Zutaten: 350 g Nudeln, 150 g passierte Tomaten, 4 EL Balsamico, 4 EL Olivenöl, 1 TL Zucker, Salz + Pfeffer, 100 g getrocknete Tomaten (Öl abgetropft), 2 große Handvoll Rucola, 250 g Cherrytomaten, 1 Mozzarella

  • Nudeln kochen

  • In der Zwischenzeit in einer großen Schüssel aus passierten Tomaten, Balsamico, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer das Dressing anrühren, würzig abschmecken.

  • Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, Rucola nach Bedarf schneiden und Tomaten halbieren.

  • Nudeln kalt abschrecken, dann Sauce hinzufügen und zuletzt Mozzarella in die Schüssel zupfen.

  • Alles gut vermischen und bei Bedarf nochmal abschmecken.

40. eingelegte Gurken:

 

  • Zutaten: 2 kg Gurken, 1 kl. Bund Dill, 6 Zwiebeln, 6 Lorbeerblätter, 100 g Senfkörner, 10 Pimentkörner, 30 g Pfefferkörner (bunte), 1,8 Liter Wasser, 1,2 l Essig (5 % Säure), 3 EL Salz, 200 g Zucker, 1 EL Honig, 1 Stk. Meerrettich (ca. 10 cm)

  • Gurken waschen und säubern

  • Wasser, Essig, Zucker, Salz und Honig aufkochen

  • Gewürze, Zwiebeln und Gurken in die Gläser schichten

  • Die Gurken mit dem kochenden Sud übergießen, Deckel verschließen, relativ kühl stellen.

41. Kuru Fasulye:

 

  • Zutaten: 800 dicke weiße Bohnen (gekocht aus der Dose), Olivenöl, 2 ca. mittelgroße Zwiebeln, 3 grüne Chilischoten (spicy – mittelscharf), 4 große Tomaten, 200 g bis 300 g Rinderschinken oder Knackwurst oder Kabanossi, 50 g Tomatenmark, 50 g Paprikamark (oder 100 g gemischtes Mark aus Paprika+Tomaten), Pfeffer, 1 gestrichener bis gehäufter EL. getrocknete Minze (z. B. aus der Apotheke), Kreuzkümmel, 650 ml Wasser

  • Die Bohnen werden in ein Sieb gegeben, gut gewaschen und abtropfen lassen.

  • Zwiebeln putzen, Chilischoten und Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden.

  • Die Zwiebeln und Chili in einen Topf geben und in Olivenöl andünsten.

  • Wenn die Zwiebeln und der Chili weich sind, werden der Tomaten-/Paprikamark in den Topf gegeben und mit 50 ml Wasser übergossen.

  • Nun werden die Bohnen, der Rinderschinken/Knackwurst/Kabanossi und die Tomaten hinzugegeben und mit dem Pfeffer, der getrockneten Minze und dem Kreuzkümmel gewürzt und miteinander verrührt.

  • Zum Schluss wird das Ganze mit 600 ml Wasser bedeckt, aufgekocht und auf niedriger Hitze geköchelt – einschl. dem Erhitzen ca. 25 min lang.

42. Eierlikör-Panna-Cotta:

 

  • Zutaten: 600 ml Schlagsahne, 1 Vanilleschote, 50 g Zucker, 5 Blätter Gelatine, 200 ml Eierlikör, Soße: Am besten dazu kaufen – die kleinen Flaschen mit Schokoladen- oder Fruchtsoße

  • Die Sahne zusammen mit dem Zucker, dem ausgelösten Vanillemark und der Vanillesoße in einem großen Topf kurz aufkochen und anschließend unter Rühren für 15 min. leicht köcheln lassen

  • Parallel die Blattgelatine für 5-7 Minuten in kaltem Wasser einweichen, die Vanilleschote aus der Sahne entnehmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen

  • Eierlikör hinzugeben und gut umrühren

  • Die Panna Cotta in Gläschen abfüllen und für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen

  • Im Kühlschrank hält sich die Panna Cotta etwa 2 bis 3 Tage

43. Kräuter-Pute mit Zitrone:

 

  • Zutaten: 4 Bio-Zitronen, 3 Knoblauchzehen, 1 „Baby-Pute“ mit ca. 3,5 kg, Salz, Pfeffer, je 1 Bund Salbei und Estragon, 6-8 Lorbeerblätter, 100 g Butter, 1 EL Honig, 2 EL Zitronensaft,

  • 1 Zitrone waschen und halbieren, Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden, Pute innen und außen salzen und pfeffern, je die Hälfte Salbei, Estragon und gesamten Lorbeer waschen sowie mit 2 Zitronenhälften und Knoblauch in den Bauchraum geben, Pute auf das Ofengitter legen, Fettpfanne mit etwas Wasser gefüllt darunter schieben, aufpassen, dass immer etwas Flüssigkeit in der Pfanne ist (Hinweis, falls Pute aufgetaut werden muss: Bei 3,5 kg dauert das Auftauen ca. 48 h, am besten im Bräter auf dem Bräter-Rost anfänglich draußen stehen lassen und später in den Kühlschrank zum Auftauen stellen, ab und zu prüfen, ggf. auch mal mit Bräter im warmen Wasserbad auftauen, letztendlich muss die Pute kalt bleiben aber auch auftauen…)

  • Butter schmelzen, Honig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unterrühren, Pute im heißen Ofen (E-Herd: 180 °C) mit dem Rücken nach unten und zusammengebundenen Keulen ca. 3 h garen (gegen Ende ggf. Temperatur herunter drehen, damit die Pute nicht zu dunkel wird), dabei regelmäßig mit Zitronen-Butter einpinseln

  • übrige 3 Zitronen waschen und halbieren, die letzten 20 min mit auf das Gitter legen, Rest an Kräutern waschen, Pute mit Zitronen und Kräutern auf einer Platte anrichten (Zerlegen der Pute: Auf den Rücken liegen lassen, Keulen frei schneiden – hierbei die Gelenke wegen der besseren Lage noch nicht durchtrennen – Brust samt Vorderflügel entlang des „V“ und der Rippen frei schneiden, Keulen ganz lösen – ggf. Oberkeule von Unterkeule zwecks Portionierung trennen)

44. Curry-Soße für Currywurst:

 

  • Zutaten: 1 Gemüsezwiebel, 1 EL Pflanzenöl, 3 EL brauner Zucker, 1,5 EL Currypulver, 100 ml Gemüsebrühe, 500 ml Dose mit stückigenTomaten, 4 EL Apfelessig, Salz, Pfeffer, Chiliflocken

  • Zwiebel schälen und würfeln, mit Öl in der Pfanne erhitzen und glasig dünsten, Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen, Currypulver darüber streuen und alles kurz anrösten

  • Zwiebelwürfel mit Brühe ablöschen, Tomaten dazugeben und aufkochen lassen, dann ca. 10 min leicht köcheln lassen – bis die Soße sämig ist

  • Die Soße mit einem Stabmixer pürieren und mit Essig, Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. 

45. Schweinefilet/-lende in der Pfanne:

 

  • Zutaten: 600 g Schweinefilet/-lende (für 2 Personen), 2 Rosmarinzweige, 4 Thymianzweige, Salz und Pfeffer, Butterschmalz zum Braten

  • Schweinefilet (parieren) für ca. 20 bis 30 min bei Raumtemperatur temperieren lassen. Anschließend überschüssiges Fett und Sehnen abschneiden und das Fleisch salzen.

  • Butterschmalz bei mittlerer Hitze in der Pfanne schmelzen und das Fleisch gleichmäßig anbraten (ca. 3 min je Seite).

  • Fleisch (abdecken) währenddessen mit dem Rosmarin und dem Thymian zusammen bringen. In der Pfanne nach dem Anbraten mit aufgelegten Deckel das Fleisch ca. 15 bis 20 min garen. Zwischenzeitlich immer wieder wenden.

  • Fleisch (ruhen) erst nach dem Braten in der Pfanne mit Pfeffer würzen und noch ca. 3 bis 4 min ruhen lassen. So kann sich der Fleischsaft setzen und das Filet/Lende ist nach dem Anschneiden perfekt zart und saftig gegart.

     

46. Reiskuchen mit Hack:

 

  • Zutaten: 1 Zwiebel, 250 g Lauch, 2 ½ EL Öl, 100 g Langkornreis, 250 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Paprika, 500 g gemischtes Gehacktes, 1 Ei, 2 EL Paniermehl, 2 TL getrockneter Oregano, 4 Tomaten, 200 g geriebener Gouda

  • Zwiebel schälen und fein würfeln, Lauch putzten, gründlich waschen und in Ringe schneiden, Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Lauch zugeben und mitdünsten, aus der Pfanne entnehmen.

  • Reis im Bratenfett kurz „andünsten“. Mit Gemüsebrühe ablöschen und unter Rühren aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze entsprechend der Kochzeit ausquellen lassen. Reis vom Herd nehmen und abkühlen lassen, z. B. im Wasserbad.

  • Hackfleisch in einer Schüssel mit Reis, Zwiebel-Lauch-Mischung, Ei, Paniermehl und Oregano verkneten (ggf. mit Salz/Pfeffer nachwürzen). Masse in einer flachen, gefetteten Auflaufform verteilen und andrücken.

  • Hackfleisch im heißen Ofen bei 200 °C ca. 15 min vorbacken. Inzwischen Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Tomaten nach den 15 min auf dem Reiskuchen verteilen, mit Käse bestreuen und weitere 25 min backen.

47. Cremige Lachspfanne:

 

  • Zutaten: 80 g getrocknete Tomaten (in Öl), 100 g junger Spinat, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 4 Lachsfilets (á ca. 125 g), Zitronenpfeffer, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 250 ml Gemüsebrühe, 200 g Schlagsahne

  • Tomaten abtropfen und klein schneiden, Spinat verlesen. Zwiebel, Knoblauch schälen und klein hacken, Lachs waschen, trocknen und mit Zitronenpfeffer würzen

  • Öl erhitzen, Lachs darin unter mehrmaligen Wenden ca. 10 min braten, herausnehmen und warm halten

  • Zwiebel, Knoblauch und die Tomaten im heißen Bratenfett andünsten. Mit Brühe und Sahne ablöschen. Mit Salz und Pfeffer gut würzen und cremig einkochen lassen (nicht zu lange).

  • Spinat zufügen und unterrühren. Lachs in die Soße geben und ca. 3 min gar ziehen/erhitzen.

 

48. Soljanka:

 

 

  • Zutaten: 800 g Burgunderbraten (oder Schnitzelfleisch, in Scheiben geschnitten), 350 g Jagdwurst (in kurze Streifen geschnitten), 4 große Zwiebeln (in dünne Scheiben schneiden), 1 Glas Gewürzgurken (in Scheiben schneiden mit Saft), 2 Gläser Letscho, 300 g Kirschtomaten (klein gewürfelt), kleines Glas saure Pilze (halbiert/geviertelt), saure Sahne oder Schmand, Pfeffer, Salz

  • Öl erhitzen und das Fleisch anbraten, danach in kleine Stücke schneiden

  • Fleischstücke, Jagdwurst und Zwiebeln zusammen schmoren lassen, so dass die Zwiebeln glasig sind, mit Pfeffer und wenig Salz gut würzen

  • In einem großen Topf Fleisch, Jagdwurst, Zwiebeln mit den Tomaten, den Gewürzgurken, den Pilzen und dem Letscho vermengen, ggf. etwas Wasser hinzufügen.

  • Ca. 35 min köcheln und falls nötig mit wenig Ketschup andicken (nur wenig, da es ansonsten den Geschmack verfälscht)

  • Auf die Teller geben und mit saurer Sahne oder Schmand nach Bedarf verfeinern.

 

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